Kloster St. Leodegar

Klosterführungen im Kloster Sankt Leodegar

Führung anfragen

Auf den Spuren von Papstsekretär Georg Gänswein

Lassen Sie sich von uns durch die bekannte barocke Klosteranlage mit der weithin als Schmuckstück bekannten St. Leodegarkirche, die einst Augustinerchorherren beherbergte, führen.

Hier wurde der Privatsekretär von Papst Benedikt XVI. einst getauft, hat seine erste Heilige Kommunion empfangen und den weltlichen Teil seiner Priesterweihe im Jahre 1984 gefeiert. Im Jahr 2009 zelebrierte er mit über tausend Gläubigen und einigen Prominenten darunter Fürstin Gloria von Thurn und Taxis, sein Silbernes Priesterjubiläum, begleitet durch das Fernsehen und bekannten Zeitschriften.

Ideal sind Gruppen ab 10 Personen,  Einzelpersonen können sich Gruppen anschließen.
Die Führungen können jederzeit nach vorheriger Anmeldung stattfinden
Natürlich bieten wir diese Führungen auch für Busgruppen an.

Die Kosten für die Führungen betragen für Erwachsene 3,80 €;
Jugendliche (ab 14 Jahren) 1,60 €; Kinder (ab 6 Jahren) 0,50 €.

Anschließend sind Sie in unserem gemütlichen Gasthof herzlich willkommen.
Auf Anfrage lassen wir Ihnen gerne unsere Speisenkarte für Gruppen zukommen.

Rufen Sie uns einfach an, wenn Sie sich zu einer Führung anmelden möchten.

 

  Wissenswertes über das Kloster St. Leodegar Propstei St. Leodegar

1214
Urkundliche Erwähnung des Augustinerchorherrenstiftes durch Papst Innonzenz III.
1618 bis 1648
Verwüstung während des 30-jährigen Krieges

1648
Wiederaufbau des Stiftes
1651
Inkorporation durch Kreuzlingen
1740
Grossbrand. Stift und Kirche werden vollständig zerstört.
1740 bis 1749
Das "neue" Riedern entsteht.
1749
Kirchweihe
1812
Auflösung und Verkauf des Stiftes
1968
Erwerb durch die Katholische Kirchengemeinde St. Leodegar. Seither Pfarrzentrum.
seit 1998
Bemühung der Pfarrei um einen Ort kultureller und geistlicher Begegnung. 

  Früher Augustinerkloster

Augustiner-Chorherren bzw. Chorfrauen gibt es seit dem 11./12. Jahrhundert. Chorherren nennt man Priester, die mit anderen zusammen in einer "Vita communis", in "gemeinschaftlichem Leben" zusammen leben, zusammen beten, gemeinsam glauben und arbeiten.

Auf den römischen Synoden von 1059 und 1063 wurde die Geistlichkeit ermahnt, eine einheitliche Regel einzuführen, die den Mönchstatus mit dem aktiven Leben in der Laiengemeinschaft vereinen sollte. Das Armutsgebot, die Keuschheit und der Gehorsam sollte weiterhin befolgt werden, jedoch ohne die Abkehr von der Welt zu bedingen.

Auf diese Weise wollte man auch Weltpriestern die Vorteile mönchisch-klösterlichen Lebens eröffnen. Solche priesterlichen Gemeinschaften entstanden zunächst an Bischofskirchen; später wurden daraus "normale" Klöster. Bis Mitte des 12. Jahrhunderts hatten fast alle Gemeinschaften die Regel des Augustinus eingeführt.

Offiziell bestätigt wurde diese Regel durch das 4. Laterankonzil im Jahr 1215. Der Schwerpunkt der Arbeit der Augustiner liegt vor allem im Bereich der Wissenschaft. Die Augustiner-Regel betont vor allem die persönliche Vollkommenheit und sieht in der Liebe deren Kern.

Museum

Das Museum bietet verschiedene barocke Objekte aus dem 18. Jahrhundert, eine Sammlung verschiedener Schriften, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreichen, sakrale Gegenstände aus 4 Jahrhunderten, Reliqienostensorien, barocke Stuckdecken und Kachelöfen aus dem 18. Jahrhundert, Zeitreise "Weisch no wie´s war?", Heinrich-Ernst-Kromer Raum. Die Führung bezieht auch die Kirche mit ein!

Ölbergkapelle - Gebetsstätte in Not- und Kriegszeiten

Unter der Sakristei - von außen zugänglich - ist die Ölbergkapelle eingerichtet, um die sich Heiner Duttlinger und die Katholische Frauengemeinschaft verdient gemacht haben.
 
Die Ölbergkapelle ist der Todesangst Jesu geweiht. Die Inschrift "Wachet und betet" (Mt 26,41) wiederholt die Gebetseinladung der beiden Seitenaltäre der Pfarrkirche.













  Kultur im Treppenwinkel

Die "Kultur im Treppenwinkel" ist eine Konzertreihe, die im barocken Treppenhaus der Propstei St. Leodegar, Riedern, im Januar 1999 ins Leben gerufen wurde. Grundidee ist die Propstei mit kulturellem und geistlichem Leben zu füllen und zwischen-
menschliche Begegnungen zu ermöglichen.

So konnte die Idee der "Kultur im Treppenwinkel" umgesetzt werden, obwohl das Gebäude sehr renovierungsbedürftig und die finanzielle Belastung der Pfarrgemeinde sehr gross ist. Deshalb erhebt auch die Pfarrei keinen Eintritt, sondern bittet um eine Spende zum Erhalt des renovierungsbedürftigen Gebäudes. Anfangs verzichteten auch die Künstler auf eine Gage und unterstützen so die Idee der Pfarrei. Inzwischen erhalten die Künstler eine Aufwandsentschädigung, da die Sparkasse Bonndorf-Stühlingen die Konzertreihe unterstützt.